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Nach
der Winterarbeit,
kommt ab März/April (und bis Ende Juli)
die schwere Arbeit "in Grün", d.h. wenn die Reben
wachsen. Bei dem Ausschneiden und dem Ausästen
werden die unerwünschten Triebe des Weinstockes ausgerissen,
damit er für die richtigen Äste genug Kraft hat. Es
ist auch die Vorbereitung der Winterschnitte: wer seine Reben
ordentlich Ausgeästet hat, hat auch Reben die im Winter
schneller geschnitten werden können.
    
Wenn man mit dem letzten Feld fertig ist, muss man wieder
von Vorne anfangen: die Reben wachsen täglich
und man darf nicht vergessen, das der Rebstock eine Liane ist
!
Eine
andere körperliche Arbeit: die Bearbeitung des
Bodens durch Mähen und Pflügen.
Sie wird zum Teil mit Handwerkzeuge gemacht, besonders in den
empfindlichen neuen Weinbergen..
  
Das
Ergebnis davon ist zwar schon gesund für den Weinberg,
ist aber auch noch schön fürs Auge: so sieht das Feld
"La Montagnère" (und unsere andere Weinberge)
von oben aus, eine Reihe begrünt, die andere gepflügt,
ein leicht wieder erkennbares und schönes Zebra: man sieht
gleich welche Weinberge von uns sind, und welche nicht!
  
Das
Bespritzen der Weinberge ist notwendig, auch beim biologischen
Weinanbau. Das Ziel ist, die mikroskopischen Pilzen wie echte
und falsche Mehltau zu stoppen.
Diese (auch langwierige und langweilige...) Arbeit wird meistens
nachts gemacht, damit der Mistral (starker Nordwind des Rhonetals)
die richtige Aufteilung des Spritzmittels nicht verhindert.
Jeder anständiger Winzer versucht es, so wenig Fungiziden
wie möglich zu verwenden. Wir gehen auf diesem Punkt noch
weiter und haben seit 1998 die Insektenvernichtungsmitteln und
die Anti-Botrytis-Mitteln vermieden. Unser kleiner Traubenertrag
erlaubt es uns, durch besser belüftete Trauben die auch
zu Insektenstiche weniger empfindlich sind.
Unsere Meinung über Naturschutz ist auf der nächsten
Seite zu lesen: "Unsere
Arbeitsphilosophie ".
 
Oft
sind die Traubenblüten im Frühjahr zu wenig, was eine
kleine Ernte bedeutet. Ab und zu, besonders bei Weinberge unter
6 Jahre alt, gibt es doch zuviele Blüten für die schwachen
jungen Rebstöcken. Es ist dann notwendig, für die
Qualität des Weines und die Gesundheit des Rebstockes,
diese Überflüssigen Traubenblütten zu
entfernen. Wir nennen es die "Ernte in Grün".
Eine sinnvolle, aber langwierige (und langweilige...!) Arbeit...
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Von
April bis Juli wachsen die Triebe täglich. Sie müssen
mit der Hand in Ordnung gebracht werden (gerade). Dann werden
die Drähte, auch mit der Hand, hochgemacht, damit der Mistral
die in Ordnung gebrachten Triebe nicht wieder umschmeißt.
Letztendlich wird die Spitze mit einer Maschnine geschnitten
(alles das 3 bis 5 Mal pro Saison).
Hier
unten unser Lehrling Aurélien, im 2008.
  
Ab
Juni, wenn das Wetter etwas zu feucht ist (wie z.B. im 2008),
müssen die Trauben mehr Durchluft bekommen. Die Rebstöcke
werden deswegen mit der Hand entblättert.
   
Im
September kommt dann endlich die Zeit der Weinernte.
Die Weinernte, maschinell oder manuell gemacht, ist eine intensive
Arbeitzeit. Es ist aber auch bestimmt die angenehmste Zeit des
Jahres, die Zeit wo man die Frucht seiner Arbeit in jedem Sinne
erntet.

Aber
bevor er erntet, soll der Winzer die Reifung
seiner Weintrauben beachten.
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