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Denis & Emmanuel ROBERT & Sébastien PRADAL - GAEC du Mas d'Intras
F-07400 Valvignères -
Tél.+33(0)4 75 52 75 36 - Fax+33(0)4 75 52 51 62
Kontakt: Werner THIEM – Tel
09293/8326 Fax 932303 - 0170/5338951
Johann-Winkel 5 - D-95180 BERG-UNTERTIEFENGRÜN - Email

DIE WEINERNTE

Die Trauben sind reif, die Analyse der gesammelten Beeren hat es bestätigt, jetzt wird geerntet! Sébastien hat die Weinleser bestellt (für die wenige Felder, die mit der Hand geerntet werden) oder die Erntemaschine reserviert (für die meisten Felder).

Die manuelle Ernte ist kompliziert, weil das Team gerne täglich beschäftigt wäre. Nun ist es aber unmöglich, mehr als 2 bis 3 Tage im Vorraus zu wissen, wann und was geerntet wird: es sind die Analysen der Beeren und die Beobachtung des Wetters, die es steuern. Zwei oder drei Tage Mistral (Nordwind) mit Sonne, und das Datum wird um mehrere Tage vorgerückt. Einige Tage bedecktes Wetter, und die Reifung ist gestoppt... man muss das Team abbestellen.

Die Erntemaschine bringt im Gegenteil viel Flexibilität, weil sie keine Launen hat, und sehr schnell erntet. Man muss sich nur am Tag vor der Ernte versichern, dass keiner unserer Kollegen und Mitbesitzer sie braucht, dann kann man immer zum passenden Zeitpunkt ernten.

Wir besitzen die Erntemaschine zu fünft: 4 Kollegen von der Winzergenossenschaft, und wir als selbstständiges Weingut. Seit 1987 tauschen wir unsere Erntemaschine ca. alle 7 bis 9 Jahre aus, was es uns ermöglicht, eine Maschine mit der neuesten Technologie zu haben, ohne dass es mehr kostet (der Wert der Alten zahlt den größten Teil der neuen Maschine ab). Seit 1987 haben wir uns für die Marke Braud-New-Holland entschieden, weil sie die beste ist. Seitdem sind wir bei unserer vierten "Blauen"!
Die aktuelle Maschine schadet viel weniger den Weinstöcken und macht keine für den Winterschnitt notwendigen Triebe mehr kaputt. Sie entfernt die losen Blätter zu 99%, bevor sie
zu den Trauben gemischt werden, und erntet zweimal so schnell wie die vorherige Maschine, was in regnerischen Jahrgängen eine große qualitative Rolle spielt.
Dies erlaubt es uns immer zum optimalen Zeitpunkt zu ernten, und uns z.B. am Vortag eines Gewitters schnell anzupassen.


Funktionieren der Erntemaschine

- sie fährt über die Reihe (über die Rebstöcke), und rüttelt sie mit ihren 2 x 5 "Rüttelstöcken", haargenau an die Rebsorte, die Breite der Reihe, die Reife und die spezifische klimatische Kondition des Jahrgangs angepasst (z.B. Trockenheit = Beeren die fester an dem Stil fixiert sind, Regen = Beeren die zu leicht runterfallen).
Die Beere fällt runter, der Stil bleibt am Stock hängen.

- die Beeren fallen in die Maschine hinein, in eine Kette von kleinen Körben, die sich genauso schnell nach hinten bewegen, wie die Maschine nach vorne fährt. Jedes Körbchen füllt sich, taucht gefüllt hinter der Maschine oben auf, dreht sich auf den Kopf und leert sich in einen weiteren Teil der Maschine. Die Kette läuft weiter und jedes Körbchen geht wieder leer nach unten und nach vorne, mit der gleichen Geschwindigkeit, wie die Maschine fährt.

- die geernteten Beeren werden von zwei Rollteppichen zu den zwei großen Behältern links und rechts von der Maschine geführt.

- wenn die zwei großen Behälter voll sind, wird die Maschine am Ende der Reihe gestoppt und die Behälter werden in unsere zwei großen Anhänger aus Edelstahl entleert.

- Die geernteten Beeren werden dann zum Keller transportiert.


Die Ernte mit der Maschine ist bequemer als mit der Hand. Es werden nur vier aktive Personen gebraucht: der Fahrer der Maschine, die Fahrer der zwei Anhänger, und eine Person die die Trauben im Keller in Empfang nimmt. Eine fünfte Person sorgt für die Einstellung der Maschine bei jedem neuen Feld... die anderen sind nur Zuschauer, wie hier Opa Alphonse mit unserem Nachbarn Sylvain ;-)

- Folge: der Transport der Beeren zum Weinkeller.


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