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Denis & Emmanuel ROBERT & Sébastien PRADAL - GAEC du Mas d'Intras
F-07400 Valvignères -
Tél.+33(0)4 75 52 75 36 - Fax+33(0)4 75 52 51 62
Kontakt: Werner THIEM – Tel
09293/8326 Fax 932303 - 0170/5338951
Johann-Winkel 5 - D-95180 BERG-UNTERTIEFENGRÜN - Email

DIE WEINHERSTELLUNG
Die alkoholische Gärung - Das Keltern


Nach der Ankunft der Beeren, kommt die Zeit der Weinherstellung, wo der Winzer seine Kunst und sein Wissen in vollen Gängen äußert.
Die Tanks müssen ständig beobachtet werden: jedes Jahr sind die Bedingungen anders. Man muss probieren (Aromen), analysieren (Ph, Säure, Zucker, Alkohol), zuhören (Gärung, CO2), fühlen (Temperatur) um die passenden Entscheidungen zu treffen: umpumpen, belüften, erwärmen, kühlen... das Ziel davon ist die Natur dabei zu helfen, ihren Weg zu einem optimalen Wein zu finden.


Das Umpumpen "von oben nach unten" (im gleichen Tank):
Der Saft, der sich im Tank durch das zerquetschen der Beeren gebildet hat (Ernte, Transport, Entrapper...) wird täglich von unten nach oben (über die Beeren) umgepumpt. So werden die Beeren, die sonst über den Saft schwimmen, gegossen. Der "Beerenhut" (die schwimmende Beeren) senkt in den Saft hinein und der Saft nimmt dadurch mehr Aromen.
Dieses "Umpumpen" wird im Prinzip ein- bis dreimal täglich gemacht, je nach Analyse und unserem Feeling.

Nach dem Umpumpen, nehmen Sébastien und sein Lehrling Aurélien die Temperatur und die Dichte des Mostes (Saft, junger Wein). Sie notieren die Zahlen und beobachten die "Gärungskurve" auf dem Papier: die Dichte wird weniger (der schwere Zucker wird nach und nach durch die Gärung in leichtem Alkohol umgewandelt) und die Temperatur wird höher (die Hefe produziert beim Gärungsprozess Wärme).

Sollten Beeren zu kühl geerntet werden (weil das Wetter kalt ist), oder wenn wir nach der Alkoholischen Gärung nicht sofort pressen wollen, können wir mit unserer Solaranlage die Tanks leicht beheizen (i.d.R. nur um die 25°C werden gebraucht, aber für große Massen).

Für Weißweine und Rosés, wird die Temperatur durch einen Kühlagregat beherrscht, damit sie ein Maximum an leichten, fruchtigen Aromen behalten. Die Anschlüsse sind etwas handwerklich gemacht (professionelle Anlagen kosten zuviel Geld für uns!), aber es funktioniert gut und wirkt optimal! (Foto hier unten links).

So kann der Winzer, im Laufe seiner aufmerksamen Beobachtungen, den Most beim einem Umpumpen belüften, erwärmen, kühlen usw...


Unser Weinprüfer, Raymond ROLLAND, kommt zweimal die Woche um zu probieren und um mit uns über seine Meinungen zu diskutieren. Wir hören nicht immer auf ihn zu (wir behalten die freie Entscheidung, gesteuert von unserer Laune und die Laune unserer Kunden), aber seine Meinung ist wichtig, besonders in schwierigen Jahrgängen, wo er auch sieht, was bei anderen Winzer gemacht wird: Fehler die dieses Jahr nicht zu machen sind, Versuche die gut gewirkt haben... vielleicht ergibt der Grenache dieses Jahr weniger Farbe und muss länger in Kontakt zu der Beere bleiben, vielleicht sind die Hefen nicht so effektiv wegen der Hitze des Sommers...


Die Beeren bleiben zwischen 5 Tage und 5 Wochen im Tank. Die Kunst des Winzers ist, das richtige Datum zum Keltern zu treffen.
Vor dem Keltern, wird der Most (oder junge Wein) in einem anderen Tank mit einer Weinpumpe umgepumpt. Die abgetropften Beeren werden mit der Hand in eine Beerenpumpe gezogen, die sie dann zur Presse hoch pumpen.

Am Ende, muss man in den Tank klettern, um die letzten Beeren von innen aus zu schieben.

Die Beerenpumpe bringt die Beeren durch ein großes Rohr hoch zu der Presse (Kelter). Die volle Presse wird dann verschlossen und wird je nach seinem Inhalt programmiert (weiße unvergorene Beeren, halbvergorene rote Beeren, vergorene rote Beeren...).

Der gepresste Saft wird zu dem jungen Wein gemischt, der beim austropfen der Beeren schon in einem anderen Tank umgepumpt wurde.
Nach der Kelterung wird die Presse geöffnet und der abgetrocknete Trester (die ausgepressten Beeren) fällt in einem Anhänger, der sich unter der Presse befindet, hinunter. Der Trester wird zu der Distillerie in Vallon-Pont-d-'Arc hingefahren. Des fr. Staat macht daraus Alkohol, wir bekommen nichts davon: es ist eine Steuer!


Der junge Wein fängt dann seine langsame Entwicklung in einem Tank an. Es ist der Anfang der Abstiche.


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